Babymassage

Gepostet am 9. Mai 2016 in der Kategorie Eltern-ABC


Liebe Eltern

Babymassage ist eine wundervolle Möglichkeit, innige Momente mit seinem Baby zu verbringen. Es tut nicht nur seinem Körper gut, sondern auch seiner Seele. Zudem stärkt es Baby’s Immunsystem und die Bindung zwischen ihnen und ihrem Kind. Alle Eltern können ihr Baby massieren, wenn sie mögen, schon ab dem ersten Lebenstag. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, wird es ein tolles Erlebnis für sie beide.

Anleitung Babymassage

Als erstes wählen wir den passenden Moment für die Babymassage:

Idealerweise ist das Baby ausgeschlafen und nicht hungrig. Es empfiehlt sich allerdings nicht, direkt nach einer Mahlzeit die Massage durchzuführen.

Wählen sie einen Ort, der für Sie wie auch das Baby angenehm ist. Dies kann auf dem Wickeltisch oder auch auf dem Elternbett sein. Achten Sie darauf, dass es im Raum schön warm ist.

Ziehen Sie Ihr Baby aus und legen Sie es auf ein weiches Tuch. Sie können die Massage auch ohne Creme oder Öl durchführen, jedoch gleiten die Hände damit besser auf der Haut. Geeignet sind reine Öle wie Mandel- oder Lavendelöl. Zudem gibt es spezielle Öle wie das «Bäuchleinöl» von Weleda. Sie können aber auch eine Feuchtigkeitscrème verwenden, z.B. Calendula Pflegemilch, ebenfalls von Weleda. Wichtig ist, dass Sie nicht reine ätherische Öle verwenden, da diese auf Babys sensibler Haut Reizungen verursachen können. Ist in einem Massageöl ein Teil ätherischen Öl’s enthalten, ist dies weniger problematisch.

Wenn Sie mögen, lassen Sie während der Massage leise Entspannungsmusik laufen oder geniessen Sie bewusst die Stille.

Nun kann die Babymassage losgehen:
Beginnen Sie bei den Händen oder den Füssen. Nehmen Sie einen Körperteil zwischen Ihre Finger und massieren mit sanftem Druck. Arbeiten Sie sich vor Richtung Rumpf. Ob Sie streicheln, leicht kneten oder klopfen: Sie werden sofort merken, was Ihrem Baby gefällt und was nicht.

Gefällt es dem Baby, nehmen Sie nun den zweiten Fuss oder die zweite Hand und gehen gleich vor wie beim Ersten. Sprechen Sie während der ganzen Massage leise mit ihrem Kind.

Haben Sie den Rumpf erreicht, legen Sie ihre Hände flach auf die Brust und streichen mit den flachen Händen über die Haut Richtung Rippen. Dies können Sie beliebig oft wiederholen.

Jetzt ist der Bauch dran. Umkreisen Sie mit den Fingern oder der ganzen flachen Hand den Bauchnabel im Uhrzeigersinn und werden Sie mit den Kreisen immer grösser, bis der ganze Bauch massiert wird. Diese Art Massage kann dem Baby helfen, wenn es Bauchschmerzen, Koliken oder Verdauungsprobleme hat.

Zum Abschluss drehen Sie Ihr Baby auf den Bauch. Halten Sie die Füsse mit einer Hand fest und streichen mit der anderen vom Kopf her über Nacken, Rücken, Po und Beine bis zu den Zehen.

Ablauf und Dauer der Babymassage

Halten Sie den Ablauf der Massage immer gleich, damit das Baby sich daran gewöhnen kann.

Zu Beginn sollte das Baby nicht länger als 10 Minuten massiert werden, mit zunehmendem Alter kann die Massage auf 20 Minuten ausgedehnt werden.

Wichtig ist, dass Sie selbst bei der Massage in einer guten Stimmung sind. So kann die Massage für Sie und Ihr Baby ein geliebtes Ritual im Alltag werden.


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Viele innige Momente wünscht
Team Protected Child

(Copyright Bild: unbekannt)

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