Im letzten Beitrag haben wir darüber geschrieben wie das Kind seine Eltern wahrnimmt und was das Kind sich von den Eltern in der Zeit der Trennung wünscht.

Heute wollen wir darüber schreiben, was das Kind sich von aussenstehenden Bezugspersonen wünscht.

Sicherlich wünscht sich das Kind auch von ihnen Verständnis für die Situation, doch als aussenstehende Vertrauensperson nehmen sie eine weitere wichtige Funktion ein.

Doch welche Funktion hat man als Fachperson?

Wie schon erwähnt, gerät das Kind bei einer Trennung in einen Loyalitätskonflikt und es spürt, dass auch die Eltern stark belastet sind. Daher möchte es seine Eltern nicht noch mehr belasten mit seiner Not und seinen Fragen. Deshalb sind weitere Vertauenspersonen in dieser Zeit sehr wichtig für die Kinder, damit sie die Last nicht alleine tragen müssen.

Nehmen sie sich Zeit um zuzuhören.


Egal in welchem Alter das Kind ist, ist es sehr schwierig mit all den Emotionen umzugehen oder sie zu benennen. Daher nehmen sie sich viel Zeit für das betroffene Kind, treten sie in Kommunikation mit dem Kind (ob verbal oder nonverbal). Versuchen sie ihm zuzuhören und entsprechend darauf einzugehen. Helfen sie ihm seine Emotionen zu erkennen und zu benennen, sowie entsprechend damit umzugehen.

Achten sie dabei darauf, dass sie loyal bleiben. Egal was sie persönlich denken, stellen sie sich nicht auf die Seite eines Elternteils, denn dies bringt das Kind in einen noch grösseren Konflikt. Nehmen sie das Kind mit seinen Ängsten und seinem Frust ernst und zeigen sie ihm das es okay ist wütend, traurig, etc. zu sein. Geben sie ihm zu verstehen, dass es nicht an ihm liegt, dass die Eltern sich so entschieden haben. Und dass es trotz allem von beiden Elternteilen geliebt wird.

Meist reicht es einfach zuzuhören und dem Kind zu zeigen, dass es diese emotionelle Last nicht alleine tragen muss. Lassen sie das Kind entscheiden wann es über was mit wem spricht. Ermutigen sie das Kind mit den Eltern in Kommunikation zu treten und so unnötige Ängste und Nöte abzulegen.

Sicher ist die Situation damit nicht weniger schwer, aber es bietet dem Kind die Möglichkeit zu lernen mit den Emotionen umzugehen und sie zu verarbeiten.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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