Die 5 Sprachen der Liebe

Gepostet am 24. Nov 2016 in der Kategorie Eltern-ABC


Im heutigen ELTERN ABC möchte ich euch die 5 Sprachen der Liebe vorstellen.

Denn wie auch bei den anderen Sprachen, gibt es auch hier bei jeder Sprache ganz spezielle Zeichen. Welche diese sind,und wie man gezielt darauf antwortet, möchte ich in diesem Beitrag zeigen.

Die erste Sprache der Liebe ist: Körperkontakt

Alle Kinder brauchen immer wieder Körperkontakt und suchen diesen gezielt immer wieder, vor allem aber die Kleinen, werden gerne gehalten, gestreichelt, liebkost, massiert, spüren gerne den Körperkontakt über eine Umarmung oder vielleicht einen liebevollen Ringkampf. Kinder deren Muttersprache der Liebe der Körperkontakt ist, brauchen ganz besonders die regelmässige Zuwendung durch Zärtlichkeit von ihren Eltern. Auch grösser Kinder, besonders auch in der Pubertät, können vor allem über den Körperkontakt ihren Liebestank auffüllen. Oft hat man bei Kindern, welche diese Sprache sprechen, den Eindruck sie bekommen zu Hause zu wenig, deshalb sind sie so anhänglich. Jedoch ist dies einzig ihre Art Liebe zu empfangen. Je älter die Kinder sind, desto sorgfältiger soll mit dieser Sprache umgegangen werden, damit junge Heranwachsende lernen dürfen, gezielt damit umzugehen.

Zweite Sprache der Liebe ist: Lob und Anerkennung

Manche Kinder fühlen sich dann ganz besonders geliebt, wenn sie durch anerkennende Worte Selbstbestätigung erfahren. Lange bevor Kinder die Bedeutung solcher Worte verstehen, bekommen sie schon deren Botschaft mit. Das Lob sollte berechtigt sein und einen konkreten Anlass haben. „Toll geworfen“, oder: „Mir gefällts, wie du diesen Turm hingekriegt hast.“ Bei Kindern, deren Muttersprache der Liebe Lob und Anerkennung ist, können abschätzige Worte und häufige Kritik ganz besonders verletzend wirken. Deshalb ist es bei Kindern, welche diese Sprache sprechen besonders wichtig, dass man bewusst darauf achtet, was für Botschaften man dem Kind weiter gibt.

Dritte Sprache der Liebe ist: Ich bin ganz für dich da

Diese Kinder brauchen vor allem ungeteilte Aufmerksamkeit, Zuwendung und viel Zeit mit den Eltern. Diese Sprache der Liebe wird auch „Quality Time“, also Zeit mit Qualität, genannt. Auffälliges Verhalten der Kinder ist oft der Versuch, mehr Zeit von den Eltern für sich zu bekommen. Negative Aufmerksamkeit scheint immer noch erwünschter zu sein als gar keine. Und das ganz besonders für die Kinder, deren Muttersprache der Liebe Quality Time ist. Bei dieser Muttersprache der Liebe kommt es nicht so sehr darauf an, was sie zusammen machen. Wichtiger ist, dass sie überhaupt Gemeinschaft haben. Dies kann auch beim gemeinsamen Rasen mähen oder Abwasch entstehen.

Vierte Sprache der Liebe: Ich schenk dir was

Geschenke können sehr deutliche Liebesbeweise sein. Sie bekunden Zuneigung im Augenblick der Übergabe, oft aber auch noch Jahre danach. Besonders, wenn sie mit Sorgfalt ausgesucht wurden, wirklich auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt sind und nicht an ein erwünschtes Verhalten gekoppelt werden. Falls die persönliche Liebesprache des Kindes Geschenke erhalten ist, dann sollte diese Liebesprache aber nur in Kombination mit den anderen Liebessprachen gebraucht werden. Grösse und Geld sollten bei dieser Sprache der Liebe keine Rolle spielen. Das Geschenk kann auch aus einer Wiesenblume bestehen oder einer Jeans, die vom Kind dringend benötigt wird. Das Ritual der Übergabe spielt dabei eine wichtige Rolle.

Fünfte Sprache der Liebe: Ich helfe dir

Es gibt Menschen, für die ist die Muttersprache der Liebe der Dienst am Nächsten. Es geht darum, den Kindern zur Seite zu stehen und ihnen dort unsere Hilfe anzubieten, wo sie nötig ist. Dabei geht es vor allem um Hilfe zur Selbsthilfe. Kinder, deren Muttersprache der Liebe Beistand und Hilfe ist, schätzen es ganz besonders, wenn sie sich unserer Unterstützung sicher sind. Diese Hilfe sollte aber nicht an ein Wenn und Aber gebunden sein (Ich helfe dir bei den Hausaufgaben, wenn du das Zimmer aufgeräumt hast.), sondern freiwillig und aus dem Herzen erfolgen. Ich helfe dir gerne, einfach weil du es mir wert bist. Solche Kinder können sehr sensibel auf eine Verweigerung einer Bitte reagieren.


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Team Protected Child

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