Dreitagefieber

Gepostet am 26. Aug 2016 in der Kategorie Gesundheitscoach


Auftreten:

Ist meistens die erste typische Kinderkrankheit und tritt typischerweise zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem zweiten Jahr auf.

Auslöser:

Ein Herpes-Virus, der nach der akuten Erkrankung Ihrem Kind eine lebenslange Immunität hinterlässt.
Die Ansteckung erfolgt über Husten, Niesen, Speichel oder Sprechen (Tröpfcheninfektion).
Die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung) beträgt ein bis zwei Wochen.

Symptome (Beschwerden):

  • Plötzliches Fieber zwischen 38 und 42 Grad für 3Tage
  • Laufende Nase
  • Husten
  • Leichter Durchfall
  • Appetitlosigkeit, gereizt und apathisch

Das Kind bekommt hohes Fieber, das drei bis vier Tage anhalten kann, bevor es nach dem vierten Tag plötzlich abklingt.
In seltenen Fällen können auch Durchfall und Übelkeit auftreten.
Nach Ende der Fieberphase tritt ein typischer fleckiger und blassroter Hautausschlag auf, der zwischen vier Stunden und vier Tagen sichtbar sein kann. Er juckt und schmerzt nicht und heilt im Normalfall ohne Folgeschäden ab.
Er beginnt auf der Brust und dem Bauch und breitet sich manchmal auch auf den Hals oder andere Körperteile aus, seltener ist der Kopf betroffen.
Leider kann er manchmal auch aussergewöhnlich unangenehm werden, wenn die Pusteln nicht nur auf der Haut, sondern auch im Mundinneren auftreten. Dann können auch Halsschmerzen, Husten und geschwollene Lymphknoten die Folge sein. Auch die Augenlider können anschwellen.
Mit dem Auftreten des Ausschlages ist die Krankheit praktisch vorbei. Ihr Kind ist nicht mehr ansteckend und es erholt sich rasch und alle Symptome verschwinden.

Diagnose (Untersuchung):

Zu Beginn der Erkrankung ist die Diagnose nicht leicht, da Ihr Kind bis auf das Fieber im Normalfall keine weitere Beschwerden zeigt.
Erst der typische Hautausschlag ist der Beleg, dass es sich um ein Dreitagefieber gehandelt hat.
Bei länger anhaltendem Fieber (insbesondere bei Babys) und undefinierbarem Ausschlag sollte man immer den Kinderarzt aufsuchen um mögliche andere ernste Erkrankungen auszuschliessen.

Therapie (Behandlung):

Gegen das Virus gibt es kein wirksames Medikament. Es können nur die Symptome behandelt werden. Fiebersenkende Massnahmen ab 38,5Grad:

  • Paracetamol/Ibuprofen (Tablettenform)
  • Essigwadenwickel: BEACHTE: Nur wenn keine Kreislaufproblematik oder kalte Füsse vorhanden sind.
  • Fieberzäpfchen

WICHTIG:

Fieber gehört zu den Abwehrmechanismen des Körpers gegen Keime. Es muss daher nicht grundsätzlich gesenkt werden.

  • Bei Fieberkrämpfen: Das Kind auf den Boden legen, damit es ungehindert atmen kann und sich nicht verletzt. Anschliessend den ARZT konsultieren. Auch wenn der Anfall nur kurz war.
  • Ausgleichen des Flüssigkeitsverlustes: Es sollte eine ausreichende Menge an Flüssigkeit vom Kind zu sich genommen werden. Das ist im Grunde die wichtigste Massnahme, denn wird nicht genug getrunken, so kann das Fieber weiter ansteigen, was zu einer erheblichen Verschlechterung des Zustands führt.
  • Bettruhe und Schlaf in einem kühlen Raum.

Nach überstandenem Fieber darf Ihr Kind die Krippe wieder besuchen.


Wir freuen uns über ein Feedback und ein LIKE auf unserer Homepage www.protectedchild.ch sowie auf unserer Facebook-Fanseite. Zudem gibt es unsere Facebook Gruppe «Protected Child Community», wo ihr alle unsere Beiträge nachlesen und euch darüber austauschen könnt.

Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *

Neuste Kommentare

0 Kommentare

 
Kommentar schreiben

Autorin: Marissa

26. Aug 2016

Blog abonnieren
Kinder 1, 2, 3 – Dabei
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Bastelideen
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
My Home
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Eltern-ABC
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Gesundheitscoach
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Weekend
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *

Ähnliche Beiträge

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ohrenschmerzen