Wer kennt es nicht oder hat es selbst nicht schon in der Kindheit gespielt? Die Rede ist vom berühmten, Generationen überdauernden Fangis (Fangen).

Ein Kind wird als Fänger auserkoren, alle anderen versuchen so lange wie möglich dem Fänger davon zu kommen. Wer vom Fänger berührt wird, wird selbst zum Fänger und immer so weiter. Selbst als Schulkind und nun in meiner Karriere als Kleinkinderzieherin habe ich so viele unterschiedliche Varianten von Fangis kennen gelernt. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und stelle euch drei davon im heutigen KINDER 1,2,3-DABEI vor.

Hoch-Fangis:

Wird das Spiel beispielsweise in einer Turnhalle gespielt, werden Bänke und dicke Matten aufgestellt. Diese gelten als „Hoch“. Kinder welche sich auf einem „Hoch“ befinden, sind vom Fänger geschützt und dürfen nicht gefangen werden. Gefangene Kinder scheiden aus und verlassen das Spielfeld. Wird draussen gespielt, können Mauern, Baumstämme, Treppen, usw. als „Hoch“ benutzt werden. Damit sich aber nicht alle Kinder während des ganzen Spiels auf einem „Hoch“ verschanzen können, hat der Fänger einen Spruch zu Hilfe: Er steht vor einem „Hoch“ mit mehreren Kindern darauf und sagt „Vögeli, Vögeli flüg uus ines anders Huus! 1,2,3!“ (Vögelchen, Vögelchen flieg aus, in ein anderes Haus! 1,2,3!) Bei 3 müssen die Gejagten ihren sicheren Platz verlassen und der Fänger hat wieder eine Chance ein Vögelchen einzufangen. Das Spiel ist aus, wenn alle Vögelchen eingefangen wurden.

Kranken-Fangis:

Ein Kind wird als Fänger bestimmt. Erwischt der Fänger ein Kind und berührt es z.B. am Po, hat dieses Kind eine „Wunde“ am Po und muss sich diese halten. In dieser unbequemen Position wird nun das „verletzte“ Kind zum Fänger und muss so ein anderes Kind einfangen. Wird das nächste am Knie berührt, muss sich dieses mit einer Hand am Knie halten und wird zum Fänger und immer so weiter. E entstehen sehr lustige und zum Teil skurrile Positionen, die teilweise sehr störend beim Rennen sind.

Bananen-Fangis:

Alle Kinder die vom Fänger berührt wurden, stellen sich breitbeinig (wie eine Banane) an Ort und Stelle wo sie gefangen wurden auf. Sie können erlöst werden, indem ein anderes Kind unter der Grätsche durch kriecht. Das Spiel ist aus, wenn es nur noch breitbeinig dastehende Kinder hat.
Vielleicht entwickelt ihr mit euren Kindern noch zahlreiche weitere Varianten.


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Team Protected Child

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Autorin: Ursula

30. Mai 2016

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