In den letzten drei KINDER 1,2,3 – DABEI-Beiträgen haben wir jeweils einen Sinn behandelt und dies wollen wir auch jetzt wieder tun. Wir hatten bereits den Gleichgewichtssinn, den Geschmackssinn und den Tastsinn.

In diesem Beitrag ist nun der Sehsinn dran, den wir euch kurz erläutern möchten und verschiedene Spiel- und Förderideen dazu geben.

Wir nehmen die optischen Eindrücke über unser Auge auf, anschliessend werden sie im Gehirn verarbeitet und zugeordnet und aufgrund unserer Erfahrungen erfolgt darauf eine Handlung oder Reaktion.

Der Sehsinn bei Babies und Kindern

Der Sehsinn hilft uns, Farben zu unterscheiden, Formen zu erkennen und unterstützt uns beim Steuern von Bewegungen. Wir sind in der Lage, aus der Vielzahl von visuellen Reizen diejenigen auszusuchen, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Von allen Sinnen ist der Sehsinn bei der Geburt am schlechtesten entwickelt. Ein Neugeborenes sieht erst mal verschwommen, weil es seine Augen noch nicht kontrollieren oder fokussieren kann, da die Augenzellen noch nicht ausgereift und die Muskeln der Linse noch schwach sind. Trotzdem erkundet ein Baby direkt nach der Geburt seine Umgebung und bevorzugt dabei Personen oder Gegenstände, die sich bewegen.

Mit etwa zwei Monaten sehen die Kinder bereits deutlich und können auch schon Farben unterscheiden. Die Sehschärfe erreicht dann etwa mit sechs bis sieben Monaten das volle Niveau.

Die Fähigkeit des Tiefensehens, dass heisst Raum, Höhe, Tiefe und Entfernung zu erkennen, erlangen Kinder etwa dann, wenn sie anfangen zu krabbeln. Sie sind aber deshalb noch nicht davor geschützt, irgendwo hinunterzufallen! Durch das Krabbeln und Bewegen im Raum wird das Tiefensehen immer weitergeschult und präziser.

Der Sehsinn kann durch einfache Spiele oder auch alltägliche Dinge gefördert werden.

Den Sehsinn fördern

Hier ein paar Beispiele, wie der Sehsinn bei Kindern geschäft werden kann:

  • Das bekannte Spiel «ch sehe was, was du nicht siehst». Damit kann die Welt entdeckt und erforscht werden und die Kinder können den Eltern beweisen, dass sie die Dinge doch sehen, von denen Mama und Papa annehmen, dass sie sie nicht sehen oder nicht darauf kommen.
  • Memory spielen.
  • Bilderbücher anschauen und genau erforschen.
  • Spaziergänge in der Natur, bei denen die Kinder die Zeit haben, alles genau zu betrachten. Man kann ihnen auch eine Aufgabe geben, zum Beispiel «Zähle alle Sitzbänke, an denen wir vorbeigehen».
  • Die Kinder sitzen im Kreis und in der Mitte liegen verschiedene Gegenstände, welche die Kinder genau betrachten sollen. Dann schliessen alle die Augen und ein Gegenstand wird weggenommen. Nun können die Kinder raten, welcher es war.
  • Man kann verschiedene Flaschen, Dosen, Kisten etc. (alles muss einen Deckel haben) auf einem Tisch verteilen. Die Deckel werden überall weggenommen und gemischt. Dann können die Kinder herausfinden was zusammenpasst.
  • Farben bennenen
  • Und vieles mehr…

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Wir wünschen euch viel Spass beim Schauen und Wahrnehmen mit euren Kindern!
Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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Autorin: Jasmine

21. Dez 2015

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