Impfen

Gepostet am 11. Mai 2016 in der Kategorie Gesundheitscoach


Heute wollen wir in der Rubrik «My Home» das Thema Impfen etwas näher unter die Lupe nehmen und hoffen, euch hilfreiche Informationen liefern zu können.

Bei der Geburt haben unsere Kleinen einen gewissen natürlichen Schutz. Abwehrstoffe gegen viele Krankheiten werden von der Mutter durch die Plazenta übertragen. Zu Beginn schützt die Muttermilch das Kind gegen diese Krankheiten mit wertvollen Schutzstoffen.

Sobald die Versorgung mit der Muttermilch beendet ist, muss der Organismus des Babys ein eigenes Abwehrsystem aufbauen. Der Schutz des Babys kann einerseits durch eine aktive Schutzimpfung sichergestellt werden (abgeschwächter Erreger wird dem Körper hinzugefügt – Körper baut den entsprechenden Abwehrstoff auf). Andererseits besteht die Möglichkeit einer passiven Impfung (Antikörperverabreichung gegen spezifisches Antigen). Letzteres ist notwendig, wenn der Körper bereits angesteckt ist und zu wenig Zeit hat den Schutz aufzubauen.

Muss ich mein Kind impfen lassen?

Es besteht kein Impfzwang, es gibt aber Impfempfehlungen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Basisimpfungen von Säuglingen und Kindern gegen:

  • Diphterie/Tetanus (Starrkrampf)
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • M-M-R (Masern-Mumps-Röteln

Pro und Kontra Impfung

Pro:

  • zeitlich begrenzter Schutz – daher unbedingt regelmässig auffrischen
  • Impfen kann viele Nebenwirkungen haben, aber kann vor gravierenden Krankheiten schützen
  • Zudem resultieren auch weniger Krankheitsfälle und Ansteckungsgefahren
  • Impfen schützt nicht nur das eigene Kind vor Infektionen, sondern auch andere und letztlich einen selbst

Kontra:

  • erhöhte Temperatur in den ersten 3 Tagen, vorübergehende Rötung und Schwellung an der Einstichstelle. Selten allergische Reaktionen.

Wie kann ich meinem Kind die Angst vor dem Impfen nehmen?

Eine Impfung tut weh, das ist gewiss. Bleiben Sie während des Impfens bei Ihrem Kind (ausser sie haben selber Angst vor Nadeln – dann überlassen Sie das Kind dem Arzt oder der MPA) und trösten Sie es. Nehmen Sie es in den Arm und sagen Sie «Es ist gleich vorbei».

Welches Vorgehen gilt bei einer Nebenwirkung?

  • Arzt kontaktieren
  • Bei Fieber: fiebersenkendes Zäpfchen oder Saft (Acetalgin)
  • Rötung und Schwellung: kühlen

Ab wann beginnt man mit dem Impfen?

Ab 2 Monaten, dann nach 4, 6 und 12 Monaten, 2 Jahre, 15-14 Monate, 4-7 Jahre, 11-14 Jahre. Weitere Infos siehe unter: www.bag.admin.ch – Impfungen


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Alles Gute wünscht
Team Protected Child

(Copyright Bild: unbekannt)

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