In gut einer Woche ist bereits Heiligabend und Weihnachten. Wie Kerzen, Weihnachtsbeleuchtung, der Tannenbaum, Kekse und die Geschenke zu Weihnachten gehören, gehört genauso auch gutes (und viel) Essen im Kreise der Liebsten dazu.

Doch was ist denn eigentlich so traditionelles Essen an Weihnachten, in der Schweiz und der ganzen Welt, und woher kommt es, dass meistens so ausgiebig und gut gegessen wird? Dem wollen wir im heutigen MY HOME ein wenig auf die Spur gehen.

Früher war die Weihnachtszeit traditionell in zwei Teile unterteilt gewesen, die vorweihnachtliche Buss- und Fastenzeit (die Adventszeit) und in die weihnachtliche Freuden- und Festzeit. Dies erklärt warum an Weihnachten meistens ausgiebig und viel gegessen wird. Es erklärt auch, warum an Heiligabend und den Weihnachtstagen oft Fleisch aufgetischt wird, denn die Fastenzeit bedeutete auch vierzig magere, fleischlose Tage.

Welches Festessen kommt wo auf den Tisch? Wir machen eine kurze, kulinarische Reise durch die Schweiz und Europa.

Schweiz

Laut einer Studie ist das „Fondue chinoise“ das beliebteste Weihnachtsgericht landesweit. Ansonsten gibt es in der Schweiz einfach in einzelnen Regionen typische Weihnachtsessen. So sind dies zum Beispiel in der französischsprachigen Schweiz Geflügelgerichte, im Aargau Pastetli mit Milken oder in der italienischsprachigen Schweiz vor allem Pastagerichte. Was aber in keiner Region fehlen darf, ist das weihnachtliche Gebäck, also Guetzli/Chrömli oder wie sie auch immer genannt werden.

Finnland

Das typische Festtagsgericht der Finnen aus Schweinefleisch nennt sich „Gebackener Schwede“ oder auf finnisch „Joulukinkku“. Nachdem sie Heiligabend in der Sauna beginnen, gibt es danach ein üppiges Dinner.

Dänemark

Bereits am 23. Dezember trifft man sich in Dänemark zu einer Tasse Tee und Apfelküchlein. Als Festessen an Heiligabend gibt es dann einen Reisbrei, den „Ris a la mande“. Darin ist eine Mandel versteckt, wer diese findet, hat im nächsten Jahr Glück. Der Brei wird immer mit Silberlöffeln gegessen.

Frankreich

In Frankreich gibt es an Heiligabend ein stundenlanges Festmahl namens „Le Reveillon de Noel“. Dazu gehört selbstverständlich das Parade-Dessert „Buche de Noel“, eine mächtige Schokoladen-Biskiutrolle in Form eines Baumstammes. Am 1. Weihnachtsfeiertag kommt dann die Gänseleber „Foie Gras“ auf den Tisch und zum Dessert gibt es ebenfalls „Buche de Noel“.

England

Die Engländer mögen Weihnachten gerne ausgeflippt, deshalb tragen beim Weihnachtsessen gerne alle Papphütchen und lassen Luftballons platzen. Auf den Tisch kommt der mit Backpflaumen gefüllte Truthahn „Gregor the Turkey“ und der berühmte Plumpudding.

Was immer auch bei euch an Heiligabend und Weihnachten auf den Tisch kommt, wir wünschen euch von Herzen schöne und besinnliche Festtage im Kreise der Liebsten!


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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Autorin: Jasmine

15. Dez 2017

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