Mentale Unterschiede

Gepostet am 20. Jun 2016 in der Kategorie Gesundheitscoach


Im heutigen Gesundheitscoach möchten wir mal ein etwas anderes Thema aufgreifen. Es geht um den mentalen Unterschied bei der Ausdauer zwischen Kindern und Erwachsenen, dies auf die sportliche Ausdauer bezogen aber auch auf die Allgemeine.

Sportliche Ausdauer:

Kinder sind ab dem 6./7. Lebensjahr durch günstige psychische Voraussetzungen wie Bewegungsdrang, Kritiklosigkeit, Unbekümmertheit, Gelassenheit, grossem Lerneifer, hohe freiwillige Leistungsbereitschaft, grossem Sportinteresse und Wettkampffreudigkeit stark motivierbar für sportliche Ausdauerleistungen. Die Neugierde der Kinder weckt und fördert ihre Leistungsbereitschaft. Allerdings sind sie dadurch auch manipulierbar und sie verweigern sofort wenn sie unter Druck oder Zwang stehen.

Umso älter die Kinder werden, also bei Beginn der Pubertät (ca. 12. bzw. 13. Lebensjahr), umso schwerer wird es sie für Ausdauertraining zu motivieren und zu begeistern. Sie haben zwar an sich immer noch gute psychische Voraussetzungen, aber wegen den Belastungen die es dadurch gibt, sind sie nur noch schwer zum Ausdauertraining zu motivieren. Auch dass dadurch ihre Gesundheit erhalten bzw. verbessert oder gefördert wird, sehen sie in diesem Alter noch nicht als eine Motivation an.

Somit haben es Erwachsene noch schwerer. Wenn man nicht bereits im Kindesalter die Möglichkeiten hatte Ausdauer zu trainieren dann ist es im Erwachsenenalter sehr schwer sich noch dazu zu überwinden und Motivation und Begeisterung dafür zu finden. Was vielleicht ein Motivationspunkt sein kann ist, dass durch Ausdauertraining die Gesundheit erhalten bzw. gefördert wird, aber das reicht dann oft doch nicht um sich zu überwinden.

Kinder sind auch viel schneller zufrieden mit einer sportlichen Ausdauerleistung als Erwachsene.

Sobald sich erste kleine Erfolge einstellen und sie sehen was sie durch ihr Ausdauertraining erreichen sind sie stolz auf sich und glücklich und zufrieden. Die Erfolge geben ihnen auch Ansporn für mehr.

Da braucht es bei Erwachsenen schon mehr, sie wollen grosse Erfolge und Fortschritte sehen bevor sie zufrieden und stolz auf sich sind.

Allgemeine Ausdauer:

Kindern fällt es, wie schon erwähnt, viel einfacher sportliche Ausdauer zu erlernen, als Erwachsenen.

So ist es auch bei der allgemeinen Ausdauer, wie zum Beispiel ein Puzzle fertig zu machen und dran zu bleiben auch wenn es nicht von Anfang an gelingt. Wenn Kinder die Möglichkeit haben dies von Klein an auf spielerische Art und Weise zu lernen, fällt es ihnen viel leichter dann auch im Erwachsenenalter ausdauernd zu sein wenn etwas nicht gerade gelingt oder lange geht. Damit sie dies erlernen können, müssen die Erwachsenen sie einfach machen lassen und ihnen Raum dazu geben.

Hat eine erwachsene Person im Kindesalter nicht die Möglichkeit gehabt Ausdauer auf spielerische Art und Weise zu erlernen, fällt es ihr im Erwachsenenalter umso schwerer ausdauernd zu sein oder dies noch zu erlernen. So ist sie dann auch schnell ungeduldig und bleibt nicht lange an einer Sache dran.

Auch hier sind Kinder viel schneller stolz und zufrieden, wenn sie durchgehalten haben, wenn etwas nicht gerade funktionierte, als Erwachsene.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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Autorin: Jasmine

20. Jun 2016

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