Mumps

Gepostet am 2. Sep 2016 in der Kategorie Gesundheitscoach


Mumps ist eine typische Kinderkrankheit. (Es können sich aber auch Erwachsene infizieren.)

Ursachen:

Der Erreger wird mit dem Mundsekret durch Küssen, Husten oder Niesen direkt von Mensch zu Mensch übertragen.
Am häufigsten kommt Mumps bei Schulkindern (5. – 9. Lebensjahr) vor.

Mumps hinterlässt eine lebenslängliche Immunität. Epidemien treten vor allem im Winter und Frühling auf.

Inkubationszeit: 11 bis 25 Tage

Die Ansteckungsgefahr besteht bereits sieben Tage vor und bis zu neun Tage nachdem die ersten Anzeichen aufgetreten sind.

Symptome:

  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Fieber (38 – 39 Grad)
  • Schmerzhaftes Anschwellen der Ohrspeicheldrüse (Parotis) (75%bds) «Hamsterbacken»
  • Druckempfindliche Schwellung, ein- oder doppelseitig, liegt vor und unter dem Ohr
  • Lymphknotenschwellung am Hals
  • Kind gibt Ohrenschmerzen an, sie haben Beschwerden beim Drehen des Kopfes und Kauen und Öffnen des Mundes (Mundsperre)

Komplikationen:

Entzündung der Hirnhäute, typische Symptome dazu: starke Kopfschmerzen, gepaart mit Nackensteifheit.
Befällt der Mumpsvirus nach der Pupertät die Hoden beidseitig, kann eine Sterilität die Folge sein.
Sowie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Typische Symptome dazu: Schmerzen im Oberbauch, sowie fettiger Stuhlgang.

Treten diese Symptome auf, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

Verlauf:

Ohne Komplikationen gehen die Schwellung und das Fieber nach etwa einer Woche zurück.

Prophylaxe:

Aktive Schutzimpfung: MMR (Kombinationsimpfung (Masern- Mumps- Röteln)), Empfehlung ab 12. – 15. Monat. Die 2. Impfung erfolgt im 15. – 23. Monat.

Achtung es handelt sich hier um einen Lebendimpfstoff, abgeschwächte Krankheitserreger werden injiziert. (Falls diese Impfung im Erwachsenenalter stattfindet, ist es wichtig zu Wissen, das Frauen während 3 Monate nicht schwanger werden dürfen).

Therapie:

Bettruhe, Mundhygiene, feuchte Umschläge und symptomatische Therapie mit fiebersenkenden Mitteln (Paracetamol)
Um die Schmerzen beim Essen zu minimieren, empfiehlt sich der Verzehr von breiiger und weicher Kost. Saure Flüssigkeiten sollten vermieden werden, da ansonsten die Bauchspeicheldrüse mehr arbeiten muss.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.google.ch/mumps)

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