Heute möchte ich über ein Thema schreiben, dass gerade für Kinder grundsätzlich sehr wichtig ist.

Die Non-Verbale Kommunikation.

Kommunikation ist für jeden von uns, von grosser Bedeutung, sei es verbal oder non-verbal. Jeder Mensch ist angewiesen darauf, sich ausdrücken zu können und überhaupt vom Gegenüber wahrgenommen zu werden oder verstanden zu werden. Wie toll wenn jemand spricht, denn dann ist es einfacher ihn zu verstehen, denkt man. Denn oft stecken dahinter noch viele weitere Botschaften, die von den Worten übersprochen werden und so untergehen.

Wie sie mit ganz einfachen Spielen oder auch einfach kleinen Inputs, auch diesen Botschaften Raum geben zu sprechen, zeigen wir euch in diesem Beitrag.

Wie schon erwähnt, wird die non-verbale Kommunikation oft von den Worten übertönt, weil diese lauter sind. Oder es fehlt die Zeit diese wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

Hier ein paar Tipps und Spiele wie sie im Alltag wieder mehr den Blick darauf richten können und auch die Kinder darauf sensibilisieren können:

  • Bauen sie im Alltag bewusst Momente ein, in denen sie das Kind zu sich nehmen und es erzählen lassen. Ob es dabei Worte benutzt oder einfach Dinge zeigt, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass es spürt sie hören es nicht nur, sondern sehen es auch und nehmen seine Gestik und Mimik auf. Ahmen sie das Kind ruhig mal nach, dies wird ihm bestimmt Spass machen.
  • Sprechen sie selber vermehrt mit Gesten und benutzen sie verschiedene Mimiken, die das Kind deuten kann.
  • Bauen sie Zeiten ein, in denen sie nicht sprechen, sondern nur non-verbal (mit Gesten und Zeichen) sprechen.

Ein tolles Spiel dafür ist das Pantomimen-Spiel, welches die Kinder sehr gerne mögen.

So wird es gespielt:

Die Kinder sitzen in einem Kreis oder einer Reihe an der Wand. Dann wird ein Kind ausgewählt, welches dann zur erwachsenen Person geht. Die erwachsene Person sagt dem Kind ein Tier oder eine Tätigkeit ins Ohr, welche es dann spielen darf (pantomimisch darstellen). Die anderen Kinder raten dann was das Kind spielt. Hat ein Kind es erraten, darf es selber dann etwas vor machen.
Bei älteren Kindern (Schulkindern) kann man die Kinder auch verschiedene Gefühle und Emotionen spielen lassen. Dies ist eine tolle Basis um später auch Gefühle Anderer wahrzunehmen, auch wenn sie nicht ausgesprochen werden.

Da man bei der Schwierigkeit, was die Kinder spielen sollen, sehr einfache Dinge nehmen kann, können auch Kinder ab 2 Jahren schon mitspielen.

Bestimmt gibt es noch mehr Möglichkeiten die Non-Verbale Kommunikation wieder lauter werden zu lassen. Jedoch am wichtigsten finde ich persönlich, dass man sich einfach wieder mehr Zeit nimmt seinem Gegenüber zuzuhören, sei es bei non-verbaler oder verbaler Kommunikation.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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