Projekt – aufbauendes Besuchsrecht

Das begleitete Besuchsrecht wird dann verfügt, wenn die   Situation zwischen den Eltern einen regelmässigen Kindesbesuch unmöglich macht, da heftige Auseinandersetzungen zwischen den Eltern, je nachdem mit dramatischen Wendungen, stattfinden, so dass eine normale Kommunikation zwischen den Eltern fast schon unmöglich ist. Die Emotionen überschlagen sich oft mit Schuldzuweisungen und Beschimpfungen bis hin zu Handgreiflichkeiten.

Es kommt oft zum Kontraktbruch, da der Kontakt zum Kind erschwert wird oder die Besuchstage nicht eingehalten werden. Es werden diverse Gründe genannt, warum ein Besuch nicht möglich ist und es ist die Aufgabe vom Beistand eine eingehende Abklärung, mit einer sorgfältigen Interessenabwägung, durchzuführen, die neutral ist und dem Kindeswohl dient.

Genau hier möchten wir uns mit unserem Projekt «Aufbauendes Besuchsrecht» einbringen, dass wir in Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner «Spielgruppe Tageskinderplus in Allschwil», ausgearbeitet haben. Die Aufträge werden direkt an die zuständige Projektleiterin von der Spielgruppe Tageskinderplus weitergeleitet und durchführt.

Wir setzen in unserem Projekt auf eine 1 zu 1 Betreuung, die an einem neutralen Ort stattfindet. Die Kindsübergabe ist auch am Wochenende sowie an Feiertagen möglich! Weiter besteht die Möglichkeit in den Spielgruppenräumen am Samstag, ein Besuchsrecht vor Ort anzubieten, dass selbstverständlich auch im geschützten Rahmen des begleitenden Besuchsrechts stattfindet. Das Kind sowie auch die Eltern gewinnen einen positiven Eindruck an einem neutralen und kindgerechten Ort, wo zum Beispiel auch ein Kindergeburtstag gefeiert werden kann, wenn die Situation den Umständen entspricht.

Mit dem Fokus «Kindeswohl» steht unser Projekt für den Aufbau einer gesunden und neutralen Beziehung zu beiden Elternteilen, die wir mit weiteren Projekten ausweiten können.

Weitere Informationen zu unserem Projekt „aufbauendes Besuchsrecht“ erhalten Sie via Kontaktformular.