Röteln

Gepostet am 16. Sep 2016 in der Kategorie Gesundheitscoach


„Röteln“ ist eine Kinderkrankheit mit Hautausschlag.

Übertragung:

Das Virus wird direkt von Mensch zu Mensch durch Niesen, Husten oder Sprechen übertragen. Die Viren gelangen in Mund, Nase und Hals, wo sie über die Schleimhaut aufgenommen werden. Von dort gelangen sie in den ganzen Körper. Die Ansteckungsgefahr ist kleiner als bei Masern. Die Krankheit hinterlässt eine lebenslängliche Immunität.

Die Inkubationszeit beträgt 2- 3 Wochen.

Symptome (im Vorstadium):

  • Schnupfensymptome ohne Fieber
  • Schmerzhafte Lymphknotenschwellung im Nacken und hinter den Ohren
  • Nach 1-2 Tagen Hautausschlag: Dieser besteht aus kleinen, runden, blassroten Fleckchen, die nicht wie bei den Masern zusammenfliessen
  • In kurzer Zeit breitet sich der Ausschlag vom Gesicht über Hals und Rumpf auf die Extremitäten aus.

Ansteckungsgefahr:
7 Tage vor dem Ausschlag bis 7 Tage danach ist ihr Kind ansteckbar.
Wegen der Ansteckungsgefahr sollte ihr Kind erst nach acht bis zehn Tagen wieder in den Kindergarten, in die Krippe oder in die Schule gehen.

Wichtig: Ein an Röteln erkranktes Kind sollte von Schwangeren fern gehalten werden.

Prognose:
Die Prognose für das erkrankte Kind ist gut. Gefährlich ist die Rötelninfektion für Schwangere. In den ersten vier Schwangerschaftsmonaten kann der Embryo durch die Rötelviren geschädigt werden. (Blindheit, Innenohrtaubheit, Herzfehler…)

Verlauf:
Nach wenigen Tagen verschwindet der Ausschlag und das Fieber.

Prophylaxe:

Alle Mädchen sollten sich gegen Röteln impfen lassen. Damit sich die Röteln-Viren nicht ausbreiten, sollten sich auch Jungen gegen diese Infektionskrankheit impfen lassen. Empfehlung ab 12. – 15. Monat. Die 2. Impfung erfolgt im 15. – 23. Monat.

Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Kind bereits Röteln hatte, hilft eine Blutuntersuchung weiter. Empfehlenswert ist das bei Mädchen im Hinblick auf eine spätere Schwangerschaft. Wenn Ihr Kind zu einem früheren Zeitpunkt mit Röteln angesteckt wurde, sind Abwehrstoffe im Blut nachweisbar.

Achtung: Es handelt sich hier um einen Lebendimpfstoff, abgeschwächte Krankheitserreger werden injiziert. (Falls diese Impfung im Erwachsenenalter stattfindet, ist es wichtig zu wissen, dass Frauen während 3 Monaten nicht schwanger werden dürfen).

Therapie:

Symptomatische Behandlung gegen das Fieber, Bettruhe, Juckreiz lindern (mit kühlenden Körperwaschungen und Antihistaminika).


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.google.ch/kinderkrankheit)

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Autorin: Marissa

16. Sep 2016

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