Trotzphase

Gepostet am 27. Jan 2016 in der Kategorie Eltern-ABC


Kennen sie das auch? Sie gehen Einkaufen, ihr Kind bittet um etwas in den Regalen, sie lehnen ab und das Kind wirft sich schreiend auf den Boden. Oder sie sind unterwegs, möchten nach Hause das Kind beginnt zu toben, wirft sich auf den Boden und schreit los und alle schauen auf sie, was nun?

Man kommt unter Druck, weil alle schauen und man möchte die Situation schnell beruhigen und gibt darauf nach und kauft dem Kind das Gewünschte oder lässt das Kind noch weiter spielen. Was im Moment dazu führt, dass das Kind zufrieden ist und sie weiter gehen können. Doch meist ist dem nicht so, sondern dies wiederholt sich immer und immer wieder und verstärkt sich vielleicht sogar. Auf jedes klare Nein reagiert das Kind mit schreien oder toben.

In unserem 1. Bericht von Protected Child ELTERN ABC haben wir den TEUFELSKREIS DER AUFMERKSAMKEIT angesprochen. Heute möchten wir gerne mit euch eine pädagogische Brücke bauen, um die Zusammenhänge besser zu erkennen und auch einfacher zu verstehen, warum das Kind so reagiert.

Viele von euch denken in solchen Momenten…
Was nun ? Was haben wir als Eltern falsch gemacht, dass unser Kind, die ganze Zeit so rebelliert? Warum versteht unser Kind diese Grenzen nicht und bringt uns in eine sehr unangenehme Situation?

Durch den Beruf als FABE sowie weiterem wertvollen Fachwissen aus unserem Team (Master of Science in Psychology), erleben wir täglich verschiedene Situationen in den KITAS und können euch sagen, dass dieses Verhalten nichts mit falscher Erziehung zu tun hat, sondern ganz einfach mit der Entwicklung des Kindes.

Das Kind löst sich immer mehr von den Eltern, den Bezugspersonen und entwickelt sich zu einer eigenen Persönlichkeit. Dazu gehört es auch zu erleben wie die anderen auf sein Verhalten reagieren. Aber auch die Grenzen der anderen zu erfahren, an denen es sich orientieren kann. Die geben dem Kind die nötige Sicherheit und den Raum, den es braucht um sich frei zu entfalten. Auch ist es für das Kind wichtig zu lernen, wie man mit verschiedenen Gefühlen umgeht, es lernt neue Gefühle kennen.

Um dies zu erfahren ist es wichtig, dass Sie auch wenn es eine sehr nervenraubende Zeit ist nicht versuchen Konflikte aus dem Weg zu räumen für das Kind oder Konflikten aus dem Weg zu gehen, indem wir nur die Wünsche des Kindes erfüllen. Sondern bleiben sie ruhig aber konsequent, geben sie dem Kind den Raum seien Unmut auszudrücken, versuchen sie es nicht abzulenken oder beruhigend darauf einzureden, sondern lassen sie es einen Moment, geben sie ihm Zeit sich zu beruhigen und sprechen sie danach mit dem Kind nochmals darüber.

Versuchen sie dem Verhalten nicht all zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, sondern konzentrieren sie sich auf die ruhigen entspannten Momente.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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