Im letzten Eltern ABC haben wir euch ein paar Tipps gegeben, wie ihr ruhige und entspannende Momente für euch und eure Kinder in den Alltag einbauen könnt. Heute wenden wir uns einem anderen sehr aktuellen Thema zu, dem kindlichen Verhalten im Strassenverkehr.

Die Schule und der Kindergarten hat an den meisten Orten in der Schweiz letzte Woche begonnen. An vielen Orten müssen die kleinen Knirpse über grosse, zum Teil unübersichtliche Strassen, um zu ihrem Kindergarten oder dem Schulhaus zu gelangen. Kinder können sich noch nicht so im Strassenverkehr orientieren und zurechtfinden wie wir Erwachsenen. Nachfolgend möchte ich einige Punkte erwähnen, die es im Zusammenhang mit Kindern im Strassenverkehr zu beachten gilt:

  • Kinder können von der Entwicklung her, erst mit ca. 9 Jahren abschätzen, wieweit ein Auto von ihnen entfernt ist und wie schnell es unterwegs ist. Darum ist dies eine wichtige Regel für Kinder : Rad steht, Kind geht! Kinder sollten erst über den Fussgängerstreifen gehen, wenn das herankommende Fahrzeug komplett still steht.
  • Kinder sind neugiereig, interessiert, aber manchmal auch sehr verträumt und schnell abgelenkt. Dies sind enorm gefährliche Faktoren im Strassenverkehr. Sie lassen sich ablenken, sei es von einem schönen Schmetterling auf der anderen Seite der Strasse, oder von einem Freund der winkend vorbeigeht…sie lenken dann ihre ganze Aufmerksamkeit auf dieses Ereignis und nicht mehr auf die herannahenden Fahrzeuge. Ihr kennt euer Kind am Besten, anhand seiner Fähigkeiten und Eigenschaften entscheidet ihr, wie lange euer Kind Begleitung für den Kindergarten-oder Schulweg braucht. Von dem Zeitpunkt an, wo ihr als Eltern denkt, dass euer Kind den Weg alleine machen kann, fragt auch das Kind, ob es sich dies zutraut und es versuchen möchte
  • Nehmt euch die Zeit, um die sicherste Route für den Schulweg zu finden. Also, möglichst mit Trottoir oder Gehweg, möglichst wenig Strassenüberquerungen, vielleicht ist die eine Strasse weniger befahren als eine andere, oder es hat Verkehrsberuhigungsmassnahmen wie Tempo 30, Einbahn, etc. Auch wenn der sicherste Weg nicht auch der schnellste/kürzeste Weg ist, lohnt es sich bestimmt dies in Kauf zu nehmen.
  • Zieht den Kindern zur zusätzlichen Sicherheit Warnwesten in Neonfarben an, gerade auch im Winter, evtl. noch ein kleines Lichtlein hinten an den Schulrucksack

Am allerwichtigsten ist aber, dass ihr als Eltern mit gutem Beispiel voran geht, alltägliche Situationen auf der Strasse mit euren Kindern immer wieder übt und gute Vorbilder seid. Geht niemals in Gegenwart von Kindern z.B. über eine rote Ampel. Sie haben dann das Gefühl, dies sei in Ordnung und machen es dann auch. Sie können aber wie oben bereits erwähnt bis zu einem gewissen Alter die Distanzen nicht abschätzen und geraten so in enorme Gefahr. Zeigt euren Kindern das korrekte Verhalten im Strassenverkehr und sie werden versuchen es zu kopieren. Wiederholt zudem mit ihnen das, was sie von den Polizisten lernen, welche zu Beginn des Schuljahres die Kindergärten und Schulen besuchen.

Nun wünschen wir euch eine gute Zeit und möglichst sichere Schul-und Kindergartenwege!

Wir freuen uns über ein Feedback und ein LIKE auf unserer Homepage www.protectedchild.ch sowie auf unserer Facebook-Fanseite. Zudem gibt es unsere Facebook-Gruppe «Protected Child Community», wo ihr alle unsere Beiträge nachlesen und euch darüber austauschen könnt.

Team Protected Child

(Copyright Bild: www.google.ch)

Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *

Autorin: Ursula

20. Aug 2017

Blog abonnieren
Kinder 1, 2, 3 – Dabei
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Bastelideen
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
My Home
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Eltern-ABC
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Gesundheitscoach
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *
Weekend
Abonnieren
X

Abonnieren

E-mail : *

Ähnliche Beiträge

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

entschuldigen

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Verkehrserziehung