Im vergangenen Kinder 1,2,3 Beitrag thematisierten wir den optimalen Schul- und Kindergartenstart. In der Zwischenzeit sind schon einige Schul- und Kindergartentage vergangen und unter den Kindern gibt es auch kleine oder grössere Konflikte. In Konflikten und Streitigkeiten fallen oft Wörter, die sehr verletzend sein können. Darauf gehen wir im heutigen Kinder 1,2,3 ein.

Ein Streit kann aus den kleinsten Dingen entstehen, z.B. nimmt ein Kind vom anderen einen Spielgegenstand z.B. einen Ball. Dies kann unter Kindern zu einem grossen Streit führen. Je jünger das Kind, umso mehr wendet es im Streit körperliche Gewalt an wie beissen, schlagen, kratzen und klemmen. Je grösser das Kind wird, desto öfters wendet es die Sprache an in einem Streit. Die Worte die ein Kind oder Jugendlicher in den Mund nimmt, können sehr verletzend sein, da das Gegenüber sie persönlich nimmt und diese als beleidigend anschaut. Nicht jede Person nimmt das eine gesagte Wort gleich verletzend auf.

Im Streit fallen manchmal Wörter, die man so gar nicht sagen wollte. Besonders Kinder und Jugendliche benutzen oft Wörter, deren Bedeutung sie nicht oder nur ansatzweise kennen. In diesem Fall könne wir das Kind darauf ansprechen und fragen, ob es weiss was es gerade gesagt hat und was diese Worte bedeuten. Wird dem Kind dann bewusst, dass die Worte verletzend sind für den andern, ist es sehr wichtig, dies dem Gegenüber zu sagen und sich zu entschuldigen. Idealerweise versuchen wir im Streit solche Wörter gar nicht zu gebrauchen, sondern benennen am Besten unsere Gefühle, was der Streit in uns auslöst und suchen mit dem Gegenüber eine Lösung die für beide stimmt.

Weiter zu beachten bei Konflikten ist, dass in Ich Botschaften gesprochen wird. Das heisst, z.B. „Ich bin traurig wenn du mir meinen Ball weg nimmst.“ So bennent man sein Gefühl und das Gegenüber kann sich vielleicht vorstellen was das Wegnehmen des Balls in der anderen Person auslöst und kann Verständnis aufbringen.

Für Erwachsene ist es nicht immer einfach, die Kinder ihren Streit alleine lösen zu lassen, dies ist jedoch sehr wichtig für die Kinder. Das Kind übt sich im Benennen seiner Gefühle und wird selbstsicher. Ein selbstsicheres/selbstbewusstes Kind kann viel besser mit einer Konfliktsituation umgehen in der vielleicht auch mal Worte fallen, die nicht so gemeint oder nicht wortwörtlich gemeint waren.

Wichtig ist, dass wie Erwachsenen den Kindern gute Vorbilder in Konfliktsituationen abgeben und ihnen lernen, Nein und Stopp zu sagen und auch zu zeigen, wie wichtig es ist, ein Nein und Stopp von anderen zu akzeptieren und darauf korrekt zu reagieren. Wir Erwachsenen haben zudem die Aufgabe, den Kindern auch im Gespräch zu erklären, dass jeder Mensch anders ist und nicht alle gleich auf Schimpfwörter reagieren und Mühe haben, damit umzugehen. Manche Kinder/Jugendliche nehmen oft alles persönlich und wissen dann nicht wie sie mit einer Beschimpfung umgehen sollen. Dies kann zu grossem psychischen Stress führen und grosse Probleme mit sich bringen. Gerade bei Schulkindern können wir im Gespräch viel erreichen.

Nun wünschen wir euch konstruktive Streitigkeiten 😉

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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.google.com)

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Autorin: Nicole

5. Sep 2017

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