Wenn die Zähne kommen

Gepostet am 15. Mrz 2016 in der Kategorie Weekend


In den letzten beiden Weekend-Beiträgen haben wir das Thema «Stillen» aufgenommen und ausführlich darüber informiert. Nun widmen wir uns einem Thema, das ebenfalls alle frischgebackenen Eltern kennen und sich früher oder später damit beschäftigen: das Zahnen.

Wann kommen die ersten Baby-Zähne?

Bei den allermeisten Babies beginnen zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat die Zähne zu wachsen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: ich kenne mehrere Kinder, bei denen der erste Zahn erst zwischen 10 und 12 Monaten durchgebrochen ist.

Also macht euch keine Sorgen, wenn sich euer Baby länger Zeit lässt. Die Zähne des Babys müssen erst durchs Zahnfleisch – die sogenannten Pillern – hindurchbrechen und können dann erst wachsen. Das klingt nicht nur schmerzhaft, sondern ist es in vielen Fällen auch.

Die Milchzähne

Die ersten Zähne, die das Kind bekommt, nennt man Milchzähne. Es empfiehlt sich, diese ab dem ersten Zahn mindestens zweimal täglich zu putzen und zu pflegen. Denn sind die Milchzähne kräftig und gesund, wachsen dann die «richtigen» Zähne auch gesund nach.

Etwa bis zum vierten Lebensjahr sind die Milchzähne vollständig und fallen bereits wieder aus, weil darunter schon die «echten», zweiten Zähne, in den Startlöchern sitzen.

Wie erkenne ich, dass mein Kind zahnt?

  • Viele Babies sind beim Zahnen oft weinerlich, haben gerötete Wangen und eine erhöhte Speichelproduktion.
  • Fieber und Durchfall können ebenfalls Anzeichen oder Nebenerscheinungen des Zahnens sein.
  • Kaut das Baby auf allem herum, was es zu fassen kriegt, oder geht es mit seinen Fingern oder am liebsten mit der ganzen Hand/Faust in den Mund? Dann plagen es mit grosser Wahrscheinlichkeit ebenfalls die Zähne.

Häufig treten Zahnungsbeschwerden sehr plötzlich auf. Es kann sein, dass ihr gemütlich am Sonntagmorgen am Frühstückstisch sitzt, euer Kind vergnügte Laute von sich gibt und am spielen ist. Wie aus dem Nichts schreit es plötzlich wie am Spiess. Ihr erschreckt erstmal und wundert euch, was denn wohl gerade passiert ist? Es kann sein, dass es ganz plötzlich Zahnungsschmerzen verspürt.

Oft sind die Beschwerden in der Nacht am häufigsten/schlimmsten, weil dem Baby dann die Ablenkung fehlt, die es den Tag hindurch hat. Es soll an dieser Stelle aber auch gesagt sein, dass es durchaus Kinder gibt, denen man das Zahnen kaum anmerkt.

Was hilft beim Zahnen?

Am Zahnen muss man als Eltern nicht verzweifeln. Es gibt diverse Tipps und Tricks, wie wir unseren kleinen Schätzen helfen und beistehen können.

Die allerbeste Medizin ist natürlich Liebe, Trost und Verständnis. Wenn das allein nicht reicht, um den körperlichen Schmerz zu lindern, gibt es noch zusätzliche Möglichkeiten:

  • Im Alltag kann es sehr hilfreich fürs Baby sein, wenn es auf harten Dingen herumkauen kann. Dazu geeignet sind etwa Brotkruste, Apfel- oder Karottenstücke, Plastiklöffel etc. Also alles Dinge, die in so ziemlich jedem Haushalt zu finden sind.
  • Hat das Baby akute Zahnschmerzen, helfen Beissringe, die im Kühlschrank oder im Gefrierfach bereitliegen. Die Kühlung lindert den Schmerz ziemlich schnell.
  • Ausserdem gibt es Zahngel in chemischer und in pflanzlicher Ausführung. Es ist zuckerfrei und somit zahnschonend. Die Babies mögen es meist und lassen es problemlos auftragen. Man nimmt etwa einen Zentimeter Gel direkt auf den Finger und massiert damit die Pillern des Kindes. Die Linderung tritt sofort ein, ansonsten kann man die Anwendung nach etwa einer Stunde nochmals wiederholen.
  • Ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung werden den Bernsteinketten und den Veilchenwurzeln zugeschrieben. Beides wird den Kindern um den Hals gehängt, damit diese immer dabei sind und bei Bedarf darauf herum gekaut werden kann.

Jeder soll diejenigen Hilfsmittel wählen, die ihm am meisten entsprechen. Es gibt kein Richtig oder Falsch, alles kann helfen. Seid für eure Schützlinge da und schaltet den gesunden Elternverstand ein. So kann nichts schiefgehen und denkt daran: auch das Zahnen geht irgendwann vorbei.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: unbekannt)

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Autorin: Ursula

15. Mrz 2016

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