Im heutigen ELTERN ABC möchte ich ein Thema aufgreifen, dass aus meiner Sicht vor allem in Schulen sowie Kindergärten sehr aktuell ist, aber immer mehr auch in der Fremdbetreuung aufkommt.

Das Thema Zusammenarbeit zwischen Eltern und Betreuungs-/Lehrpersonen.

Warum eine gute Zusammenarbeit wichtig ist und was es für Auswirkungen hat, wenn die Zusammenarbeit nicht gut ist, möchte ich in diesem ELTERN ABC aufgreifen.

Wie im letzten Eltern ABC schon erwähnt, gibt es immer mehr Kinder die schon vor dem Kindergarteneintritt fremdbetreut werden, womit nicht mehr nur die Eltern als Bezugspersonen aber auch als Respektspersonen da sind. Es entsteht ein Dreieck zwischen Eltern – Kind und Bezugsperson. Spätestens aber im Kindergarten entsteht dieses Dreieck zwischen Eltern- Lehrperson und Kind. Ist dieses Dreieck stabil, kann das Kind viele wertvolle Erfahrungen sammeln und wächst daran.

Zu einem funktionierenden Dreieck gehört für mich als Erstes sicher das gegenseitige Vertrauen zwischen den Eltern und der Betreuungs-/Lehrperson. Aber auch eine gute Zusammenarbeit und damit meine ich nicht nur, dass die Eltern sich an die Regeln halten, wie z.b. das Kind zur richtigen Zeit schicken, schauen, dass das Kind die Hausaufgaben erledigt hat oder was auch immer. Sondern arbeitet man auch, wenn es mal nicht so läuft wie es sollte (z.B.:Kind benimmt sich in der Krippe/Schule nicht, Kind erledigt Hausaufgaben nicht) zusammen?

Damit möchte ich nicht sagen, dass das Kind nochmal eine Konsequenz bekommen soll, sondern viel mehr wie man als Eltern reagiert, wenn man informiert wird über das Fehlverhalten des Kindes. Nimmt man sein Kind in Schutz; „Denn mein Kind tut das nicht“. Oder vermittelt man dem Kind, wie die betroffene Bezugs-/Lehrperson, dass dies nicht korrekt war?

Meist ist es so, dass die Eltern versuchen ihr Kind zu schützen, was ja auch normal ist aber für das Kind nicht unbedingt sehr lehrreich. Denn es fühlt sich so bestimmt geborgen und geschützt, jedoch lernt es nicht die Konsequenzen für sein Verhalten zu tragen. Was für später sehr wichtig ist, denn jeder macht Fehler und dass ist ja nichts Schlimmes, denn aus Fehlern lernt man. Erkennt man aber seinen Fehler nicht oder lernt nicht damit umzugehen, kann man auch nicht daraus lernen und daran wachsen.

Auch gibt man den Kindern, in dem man sie schützt mit, dass die Lehr-/Bezugspersonen im Unrecht sind, was dazu führt, dass die Kinder den Respekt vor ihren Autoritätspersonen verlieren. Was es dann für die Lehr- und Betreuungspersonen sehr schwierig macht.
Was mir aber am meisten zu denken gibt, ist dass die Kinder nicht mehr in der Lage sind Konflikte auszutragen oder sich Herausforderungen zu stellen. Was ihnen später, zum Beispiel in der Ausbildung, Schwierigkeiten machen kann, denn sie sind sich gewohnt, dass alles gemacht wird für sie.

Bestimmt darf man sein Kind auch unterstützen und ihm mal etwas abnehmen, jedoch finde ich es wichtig dem Kind den Raum zu geben, seinem Alter entsprechend, zu lernen für sein Handeln auch Verantwortung zu tragen.


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Team Protected Child

(Copyright Bild: www.pixabay.com)

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Autorin: Marissa

22. Dez 2016

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